Mit was verbringt ein halber (die Hälfte ist ja mittlerweile geschafft) Medienfachwirt die Zeit, wenn mal nichts zum Lernen oder Arbeiten oder sonstiges Sachen anstehen? Genau: mit Geocachen. Aber wie bin ich dazu gekommen? Vor schon etwas längerer Zeit kam ein Arbeitskollege auf mich zu und fragte mich, ob ich denn nicht mal lust hätte Geocachen auszuprobieren. Damals dachte ich mir noch, wie bescheuert man sein muss um zu sämtlichen Tages- und Nachtzeiten durch Wald und Wiesen zu stapfen um kleine Dosen zu suchen. (Mittlerweile weiß ich es: Man muss nicht bescheuerter sein, als der normale Mensch) Nachdem besagter Arbeitskollege nicht locker gelassen hat und das Thema Geocachen nochmals ansprach ließ ich mich zu einem Nachtcache GC15GVX ein welcher auch prompt gescheitert ist. Vor lauter Hektik beim Sachen zusammenpacken (besonders die Suche nach noch funktionsfähigen Batterien) habe ich dann leider auch noch die Taschenlampe zuhause liegen gelassen. Wie man sich vielleicht jetzt denken kann, ist die Kombination Nachtcache + Wald + keine Taschenlampe nicht die beste Voraussetzung. Gott sei Dank hatte der Mitcacher eine recht gute Beleuchtung dabei, so das ich zumindest den Weg erkennen konnte. Leider hatten wir dann bei der Stationensuche das Glück nicht auf unserer Seite, so das wir dann nach guten 3 Stunden doch abgebrochen haben. Auch wenn wir den Cache nicht lösen konnten so hatte er doch eines bewirkt: Ich wurde infiziert. Sind wir doch mal ehrlich: Wo kann man die Neigung zu sämtlichen Technischen Gerätschaften, den Kontakt zu Freunden und die Möglichkeit Orte kennen zu lernen, die man normalerweise nicht betreten hätte so einfach und schön zusammen bringen?
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