Nützliche Software Teil 1 – Xmind

Ich schreibe viele Sachen im Unterricht mittlerweile nicht mehr händisch mit, sondern gleich Digital. Da hierfür bsp. Word oftmals nicht ausreicht bzw. gänzlich ungeeignet ist, habe ich mich nach nützlicher Software umgesehen.

Kriterien hierfür waren die Funktionalität, der Preis (nach Möglichkeit Open Source und kostenlos) und die Sprache. Den ersten konkreten Fall, hatte ich, als ich versuchte einen Art Ablaufplan zu digitalisieren bzw. grafisch aufzubereiten. Nachdem ich auf Tools wie z.B. Freemind oder MindJet MindManager gestoßen bin, war ich noch nicht restlos begeistert. Das nächste Tools, das ich ausprobiert habe, war XMind. Und Bingo, dieses Tool war ein Treffer. In älteren Versionen kostete es noch Lizenzgebühren, mittlerweile ist es unter Open Source veröffentlicht und dementsprechen kostenlos verfügbar, somit auch das erste Kriterium erfüllt.

Das zweite Kriterium, welches das Progamm erfüllte, war die Sprache. Es ist in Englisch, Deutsch, Japanisch und Chinesisch verfügbar. Somit ist für einfaches bzw. verständliches Arbeiten gesorgt.

Xmind1-300x183 in Nützliche Software Teil 1 - XmindDas wichtigste Kriterium ist die natürlich die Funktionalität. Hier konnte das Programm seine Stärken zeigen. Es lassen sich damit z. B. MindMaps, Fischgrätendiagramme, Organigramme und noch einige mehr erstellen. Diese lassen sich auch für jeden Zweig einzeln festlegen, so das ich den ersten Zweig als MindMap aufbaue während ich den zweiten Zweig als Fischgrätendiagramm anzeigen lasse. Um das ganze optisch etwas aufzulockern kann man den einzelnen Unterpunkten Markierungen zuweisen oder Themen verwenden. Die Markierungen dienen bspw. dazu, um Startpunkte zu markieren oder aber auch den Status einer Aufgabe. Eigene Bilder oder Anhänge können den einzelnen Punkten ebenso zugeordnet werden. Um die Daten auch anderweitig nutzen zu können, bietet das Programm eine Exportfunktion, welche die Formate HTML, Bildformate, Text, Markierungspaket und Xmind Arbeitsbereich bietet. Andersrum bietet Xmind auch eine Importfunktion, welche mit Freemind und MindManager zurecht kommt.

Man kann sich bei Xmind auch anmelden und durch Zahlung eine Monats, Halbjahres oder Jahresbetrags Speicherplatz bekommen bzw. zusammen an Maps arbeiten. Durch diese Anmeldung kann man die Exportfunktion auch erweitern. Es fallen hierfür keine Kosten an, der Export in PDF oder Office 2007 ist jedoch nicht sonderlich gelungen. Sinnvoller ist hier der Druck als PDF (z. B. mit einem FreePDF Drucker) und die Umwandlung in eine Bild- bzw. Vektordatei.

Einen wichtige Vorteil bietet Xmind noch, nämlich die Flexibilität das Tool unter mehreren Betriebssystemen laufen zu lassen. Es stehen Versionen für Windows, Macintosh und Linux zur Verfügung. Ebenso gibt es eine Portable Version für den USB Stick, welche alle drei Betriebssysteme unterstützt.

Ein letzter Hinweis am Rande: Mittlerweile verlangt Xmind eine Registrierung, wenn man das Programm herunterladen will. Um das zu umgehen, einfach mit der rechten Maustaste auf den Download Button klicken und im Kontextmenü “Ziel speichern unter” anklicken. Dann bekommt man das Programm auch ohne Registrierung.

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